Die Rückkehr des Lebens und das erste Sonnenfest nach den Rauhnächten, dass bei den Germanen der Göttin des jungen Lichts und Lebens, Ostara, geweiht ist.

21. März: Frühlings Tag- und Nachtgleiche - Sonnenfest

Wir feiern die Wiedergeburt der Natur und die neue Kraft, die uns die Natur und die Götter jetzt schenken.

Frühlingserwachen feiern wir im keltischen Jahreskreis indem wir Wissenswertes über die ersten Wildkräuter und altes Brauchtum zur Osterzeit erfahren, einen Palmbuschen binden und gemeinsam den Frühling begrüßen.

Der Palmbuschen wird aus vielerlei Hölzern und Zweigen gebunden:


Die Hasel:      Symbol der gebenden Mutterkraft - Mutter Erde
Die Weide:      Das Fruchtbarkeitssymbol
Die Eibe:          beschließt die Dunkelheit und den Winter
Der Buchs:      ein Schutzgehölz
Das Efeu :       Wintergrün    
Der Illex: Verbindung zwischen Mann und Frau
Die Thuja: Lebensbaum-steht für die Grünkraft
Der Wacholder: Das Symbol für Reinheit und Ausdauer
Die Zeder/Thuje: Segenbaum

 

Woher kommt das Wort Ostern?

Ostern hat seine Wurzeln im heidnischen Frühlingsfest.

Man feierte das zunehmende Licht im Frühling, die wiederkehrende Fruchtbarkeit, das Erwachen der Natur und den Neubeginn.
Rund um diese Symbolik sammelten sich Rituale, die bis ins heutige Zeitalter weiter getragen wurden.
Ostern wird des öfteren in Zusammenhang mit Ostara gebracht, der germanischen Frühlingsgöttin, die im Frühjahr verehrt wurde.

Über die genaue Herkunft des Wortes Ostern ist man sich jedoch unklar.
Die Himmelsrichtung Osten (der Aufgang der Sonne) oder das altgermanische Wort Austro für Morgenröte aber auch die Göttin Ostara könnten hier zur Bezeichnung Ostern beigetragen haben.
Ostern hat kein fixes Datum wie etwa Weihnachten. An welchem Wochenende Ostern gefeiert wird, bestimmt der Mond.
Das Osterwochenende ist immer jenes Wochenende nach dem ersten Frühlingsvollmond.
Der Ostersonntag fällt also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

 

Osterhase & Ostereier

Das Ei gilt seit Jahrtausenden als Sinnbild neuen Lebens und als Symbol der Fruchtbarkeit.
Auch der Hase steht für Fruchtbarkeit, bekannt als Begleiter der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara. Nach der eierlosen Winterzeit fangen die Vögel und Hühner wieder an, Eier zu legen – ein weiteres
Zeichen, dass der Frühling einzieht. Daraus entstand angeblich auch der Brauch des Eiersuchen.
Da die Hühner damals frei herumliefen, legten sie natürlich auch ihre Eier irgendwo ab.
Damit die Menschen die Eier nutzen konnten, mussten sie somit danach suchen.

Eine andere Annahme besagt, dass das Verschenken von Eiern eine heidnische Tradition zu Ostara war und von der Kirche unter Strafe gestellt wurde.
Um nicht erwischt zu werden, wurden die Eier nicht mehr persönlich übergeben, sondern auf Feldern versteckt. Familie und Freunde mussten die Eier suchen gehen.
So gesehen das, was wir heute auch noch zu Ostern machen.

Wie man darauf kam, dass der Osterhase die Ostereier bringt, ist unbekannt. 
Vermutlich lässt sich der Zusammenhang in der Symbolik der Fruchtbarkeit sehen, mit dem sowohl der Hase als auch das Ei in Verbindung steht.

 

Osterbräuche: Eierfärben und Osterfeuer

Das Verschenken von Ostereiern ist ein weit verbreiteter Brauch.
Bereits im Mittelalter gab es die Tradition des Eierfärbens. Gefärbt wurden die Eier bis ins 20. Jahrhundert hinein überwiegend nur in der Farbe Rot – die Farbe der Fruchtbarkeit. 
Eine pragmatische Theorie des Färbens von Eiern beruht darauf, dass während der Fastenzeit keine Eier gegessen werden durften. Um sie haltbar zu machen, wurden die Eier hart gekocht.
Um diese später von den rohen Eiern zu unterscheiden wurden sie mit Pflanzenteilen eingefärbt.

Ein weiterer Brauch sind auch die Osterfeuer – Frühlingsfeuer, sie dienten zum endgültigen Austreiben des Winters zum Begrüßen des Frühlings und der Sonne. Zugleich hoffte man mit dem Feuer auf gute Ernten. Im Christentum soll es an die Auferstehung Christi erinnern.
Entzündet werden die Osterfeuer in den Abend- und Nachtstunden am Karsamstag.